Lippenherpes geht nicht so schnell, wie er kommt. Wenn die virenhaltigen Bläschen geplatzt sind und die anfänglichen Schmerzen nachlassen folgt zunächst eine Zwischenphase der Erleichterung. Die Bläschen trocknen ein und es bildet sich eine harte Kruste auf der geschädigten Hautoberfläche. Leider ist diese Kruste nicht so elastisch wie die Haut der Lippen. Beim Sprechen oder Essen kann die verschorfte Wunde leicht wieder aufreißen und beginnen zu bluten. Unschöne Narben können die Folge sein. Deswegen ist es wichtig, die entstehende Kruste immer feucht und elastisch zu halten. Vor allem aber kann unter einer festen Kruste die Wundheilung nicht optimal ablaufen. Eine modernere Möglichkeit, die Krustenbildung und das wiederholte Aufreißen zu vermeiden, ist die feuchte Wundheilung nach Applikation eines Patches, die dank der Hydrokolloidtechnologie optimale feuchte Wundheilungsbedingungen schafft. Dabei bleibt die geschädigte Hautstelle immer abgedeckt und in einem optimalen Heilungsmilieu. Wie das im Detail funktioniert, wird anschaulich in einem Werbefilm für das SOS Herpes Patch von Hansaplast gezeigt:

