Leider bleibt die Feierlaune nicht immer ungetrübt. Lippenherpes ist eine übertragbare Infektion. Obwohl die Viren außerhalb des Körpers an sich nicht lange überleben können, ist eine Ansteckung über Speichelreste durchaus möglich. Nicht nur beim Küssen, sondern auch beim gemeinsamen Trinken mit anderen Personen aus einem Glas können Speichelspuren übertragen werden. Wer ganz sichergehen will, sich dabei nicht mit einem Herpes anzustecken, sollte immer ein eigenes frisches Glas benutzen und nicht mit Anderen teilen. Noch sicherer wäre die Verwendung von Strohhalmen, die man für den Bedarfsfall als Vorrat in der Handtasche mitnehmen kann.
Bei manchen Menschen genügt allerdings schon ein leicht fleckiges Glas, um ein so großes Unbehagen hervorzurufen, dass ein früherer Herpes bei ihnen wieder ausbricht. Für diese Situation gibt es einen guten Trick zur Vorbeugung: mit einem Brillenputztüchlein aus der Drogerie kann man fleckige Glasränder schnell und unauffällig säubern. Diese einfachen Einweg-Tüchlein sind mit einer alkoholhaltigen Reinigungslösung getränkt und einzeln verpackt. Sie können natürlich nicht im medizinischen Sinn sterilisieren und vor einer Neuansteckung schützen, aber zumindest das Ekelgefühl beherrschen helfen.
Und wenn die Bläschen trotzdem kommen? Dann gilt es, zweierlei zu beachten: die eigene Heilung und den Schutz Anderer vor Ansteckung. Beides lässt sich optimal durch ein spezielles Lippenpflaster verbinden, das die nässenden Bläschen abdeckt. Gleichzeitig hilft es Schmerzen und Spannungsgefühl zu lindern und unterstützt eine schnelle Abheilung. Das transparente Pflaster ist kaum sichtbar und kann sogar überschminkt werden, so dass den tollen Tagen nichts mehr im Weg steht.


